Liebe Leute, wir befinden uns in einer spannenden Phase. Das Rehlein löst sich von mir, erkundet tapfer seinen neuen Lebensraum Kita und genießt offensichtlich die Gegenwart der Kinder dort; auch weil es dort nicht nonstop unter Beobachtung steht. Zudem beginnen sekundäre Bezugspersonen, wie die beiden Omis an Bedeutung zu gewinnen. Die Trotzphase, oder wie ich sie lieber nenne, Selbstständigkeitsphase hat ihren Höhepunkt erreicht. Stellt euch folgende Situation vor. Ich bastel mit dem Rehlein gemütlich. Es klebt, malt und fummelt mit allmögliche Materialien herum. Ich sitze dabei, benenne nur ( sieh auch Marte Meo: http://frauchenfrieda.blogspot.de/2013/11/marte-meo-entschlusselt-die-botschaft.html) und alles ist gaaanz entspannt. Plötzlich hebt sich der Blick des Rehleins, es sperrt die Augen auf und kreischt energisch : " Ich mach das!" Ich bleibe cool. Toll, wenn sie Aufgaben alleine bewältigen möchte. Gut, wenn sie sich diesbezüglich ausdrücken kann. Machmal schwierig wird es, wenn mein Kind von seinem Gefühl der Ambivalenz überwältigt wird und nicht mit und nicht ohne die Mama durch eine Situation kann. Doch auch dies entspricht der normalen Entwicklung. Trotzdem bin ich hin und wieder überrascht, wie extrem sich das Rehlein um seine Selbstständigkeit bemüht. Nun gut. Jetzt haben wir ja die Trennung von mir im Kindergarten mehr als erfolgreich gemeistert. Großes Lob an dieser Stelle an die Traumerzieherinnen! Und somit hat mein Kind den ersten Schritt gemacht und muss sich ja auch für seine weitere Entwicklung immer mehr von unserer symbiotischen Beziehung lösen. Es erlebt, dass es auch ohne mich überleben kann, dass ich nicht vollkommen bin. Und hier kommt der Papa ins Spiel. Als wichtige Bezugsperson hatte er immer schon eine wichtige Stellung. Nun aber braucht das Rehlein ihn, um sich weiter von mir lösen zu können. Quasi wie einen Lotzen, der die Welt ohne Mama erfahrbar macht. Ich möchte Müttern, die das auch durchmachen beruhigen und werdene Mütter darauf vorbereiten. Mädels, macht euch nicht verrückt!Mein Rehlein lenht mich in bestimmten Situationen total ab. Schon wärend des Abendessens macht sie klar, dass der Papa gleich Zähneputzen, Umziehen und Vorlesen gestaltet. Manchmal darf ich sogar nicht gucken, wenn die zwei beschäftigt sind. "Der Papa macht das!" Wichtig ist hierbei, dass der Papa, ebenso wie die Mama nicht enttäuscht, wütend oder ähnliches reagiert. Damit würden wir dem Rehlein die Verantwortung für unsere Gefühle geben. z.B. "jetzt bin ich aber ein bischen traurig, dass du nicht zu mir möchtest.." Wir bleiben gelassen und akzeptieren das. Ich, die zweifelsohne beim Lesen gerne kuscheln würde, um die eigene Sehnsucht zu befriedigen und auch der Platzhirsch, der sich nach getaner Arbeit ein bischen Untersützung bei den Abendritualen wünscht. Ich bin deswegen ja nicht weniger wichtig. Im Gegenteil! Erlebt mein Kind die Akzeptanz seiner Gefühle durch mich, leiste ich einen wichtigen Beitrag zu seiner Entwicklung im Bereich Emotionswissen. Es lernt, dass es seinen Gefühlen vertrauen kann, dass es Gefühle aussprechen und ausleben darf. Natürlich geht das mit dem "der Papa macht das" nicht immer. Dann mache ich es und wir beide zeigen uns einig.
Wir sind gespannt, was sich das Rehlein noch alles einfallen lässt, um unsere Elternkompetenz zu prüfen.
Habt oder hattet ihr auch "Nur der Papa - Phasen"? Her damit, denn geteiltes Leid..ihr wisst schon.
Wenn das Glück bei dir zuhause wohnt, kann das Pech ruhig mal zum Kaffee kommen. Mein Leben mit Mann, Kind, Hund und Katz.
Dienstag, 23. September 2014
Samstag, 13. September 2014
Erstes "echtes" Wochenende
Die
erste Arbeitswoche liegt hinter mir. Tatsächlich ist es so, als wäre ich nie
fort gewesen. Es gab einige gesetzliche und konzeptionelle Änderungen, doch der
Alltag mit Kolleginnen, Eltern und Kinder
fühlt sich vertraut an. Es gab am ersten Freitag Pflaumenkuchen mit Sahne zum Einstand, womit ich allen eine Freude und den perfekten Einstieg fürs erste "echte" Wochenende gemacht habe.
Ja, ich habe wirklich Spaß! Ich komme morgens
gut aus den Federn und auch sonst das Gefühl, alles zu schaffen. Doch es gibt auch eine Kehrseite. Spätestens gegen 14:00 Uhr werden die Abstände, an
denen ich an mein Rehlein denken muss, kürzer.
Wenn jemand weint, jammert oder wütend ist und ich dies vom Büro aus
höre, legt sich der Mamaschalter um. Was ist da wohl los? Fühlt sich das Kind
nicht wohl? Ist es überfordert? Vermisst es seine Mama? Um es ganz deutlich zu
sagen, meine Muttergefühle beherrschen mich kurzzeitig. Bei 60 Kindern kommt es eben vor, dass Gefühlausbrüche die Bürotüre erreichen und zwangsläufig frage ich
mich dann, wie es meinem Kind gerade geht. Es ist kein beklemmendes oder
unangenehmes Gefühl. Es reißt mich nur kurzzeitig aus meiner Konzentration. Und
wenn ich dann auf der Autobahn bin, in Richtung Oma fahre, freue ich mich
riesig auf einen festen Drücker! Der Nachmittag ist verständlicherweise kurz
und ich achte darauf nicht noch mehr Termine reinzuquetschen. Das Rehlein schlägt
sich gut, doch natürlich ist ein ganzer Tag Kindergarten für ein kleines Kind
von zwei Jahren sehr anstrengend. Meistens fällt zuhause der Stress von ihr
ab. Wie ein Vorhang oder manchmal auch wie ein dicker Brocken. Dann knatscht
sie, ohne dass ich den Grund dafür immer gleich parat habe und ihre
Kooperationsfähigkeit schrumpft auf das Nötigste. Bis jetzt kommen wir damit
gut zurrecht. Ich lasse den Haushalt liegen und wir lesen ein Buch oder
kuscheln. Irgendwann möchte sie eh ihre Ruhe und verschwindet im
Kinderzimmer.
Dann beobachte ich sie heimlich am Türrahmen minutenlang und
versuche zu begreifen, wie die Zeit uns so überholen konnte. Vielleicht liegt es an dieser Wehmut, dass sich das Abendessen ab jetzt immer öfter in ein "kindgerechtes Spaßgericht" verwandelt. Habe ich etwa ein schlechtes Gewissen?
Ich denke, ich muss mich einfach daran gewöhnen, mein Kind Stück für Stück loszulassen. Ein Prozess, der ab jetzt erst wieder endet, wenn wir das Rehlein glücklich verheiratet wissen. Wie heißt es doch so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben...Jetzt sitze ich hier in meiner Samstagsmorgenmüdigkeit und lausche den musikalischen Künsten, die sich in der Frühe noch nicht allzu melodisch anhören. Aber hey! Ich hab sie ganz nahe bei mir, keine Termine und jede Menge Kaffee. Es handelt sich im Übrigen um den Sandmännchensong, der sich mit ganz viel Konzentration und grenzenloser Liebe für mein Rehlein sogar annähernd danach anhört ;-)Dienstag, 2. September 2014
Nur noch einmal schlafen
Der letzte Abend als Mutter in Elternzeit. Und wisst ihr was? Es fühlt sich gut an. Hätte ich noch vor einem Monat gar nicht gedacht. Zu groß waren die Sorgen, ob die Organisation mit der Rehleinkita, der eigenen Kita und dem Platzhirsch hier zuhause klappt. Nun habe ich den Alltag einer vollzeitarbeitenden Mama noch gar nicht erlebt und trotzdem weiß ich, dass alles klappen wird. Wir haben alle drei gut mitgearbeitet, damit wir entspannt in den neuen Lebensabschnitt starten können. Der Platzhirsch und ich haben die morgentliche Routine neu eingespielt und er bringt das Rehlein seit zwei Tagen alleine zur Kita. In dem neuen "Flitzeauto", das anscheinend so viel cooler ist als das alte Auto. Heute gab es Geschrei, weil ich das Rehlein eben mit dem alten Auto abgeholt habe. Das alte Auto ist übrigens 3 Jahre alt und gerade abbezahlt, noch sehr schön inkl.bequemem Kindersitz. Allerdings ist jetzt das Auto vom Papa angesagter und natürlich ist auch der Kindersitz darin besser, schöner, toller! Kommt mir ganz recht. Auch, dass der Platzhirsch immer wichtiger für das Rehlein wird. Eben durfte ich nicht mittanzen.Eine kurze Geste mit der Hand "Die Mama...nicht! Lieber in die Küche!"
Da fällt dir dann nichts mehr ein. Ich habe generell das Gefühl, dass es dem Rehlein gut tut ein bischen Abstand von mir zu bekommen. Hört sich vielleicht hart an, entspricht aber einer gesunden Entwicklung. Seitdem es den Kindergarten besucht, ist es wesentlich entspannter, wenn sich unbekannte Personen nähern. Hin und wieder flirtet man auch an der Supermarktkasse. Nur drei Wochen zuvor, schien es eine schwere Körperverletzung zu sein, das Rehlein auch nur anzuschauen. Abgesehen vom Sprachschatz, der sich rasant entwickelt, zeigen sich immer mehr neu erworbene Spiel- und Handlungsmodelle.
Sicher wird es nicht immer einfach sein. Ich sehe mein Rehlein jetzt 21 Stunden nicht. Morgens kann ich es nicht zur Verabschiedung wecken, weil ich so früh los muss. Und dann bin ich eben erst gegen 16:45 Uhr zuhause. Wir sind in der glücklichen Lage zwei wundervolle Omas zu haben, von denen eine nicht berufstätig und die andere im Kindergarten des Rehleins ist. Also viel Zeit für unsere kleine Maus! Zudem vertraue ich beiden total. Auch das Vertrauen in meinem Mann (und dies war vorher natürlich auch schon da) ist gewaltig gewachsen. So konnte ich die letzten Tage erleben, wie es auch wunderbar ohne mich morgens klappt. Auch das "Abgeben" im Kindergarten geht super. Er hat ja auch noch nie das Vertrauen vom Rehlein missbraucht, war immer verfügbar und eine stabile Größe in ihrem Leben.
Ich bin ganz schön stolz auf meine beiden Wichtigmenschen! Die sind ein gutes Team. Wir sind ein super gutes Team. Unsere kleine Familie ist in den zwei Jahren mit Kind zu einer Oase der Sicherheit geworden, ohne die ich mir ein Leben nicht verstellen kann. Ich freue mich auf alle weiteren Stationen und bin besonders gespannt, wie ich meine beiden Jobs und Rollen unter einen Hut bekomme...
Challenge accepted!
(Mama, ich übersetze: Herausforderung angenommen!) ;-)
Da fällt dir dann nichts mehr ein. Ich habe generell das Gefühl, dass es dem Rehlein gut tut ein bischen Abstand von mir zu bekommen. Hört sich vielleicht hart an, entspricht aber einer gesunden Entwicklung. Seitdem es den Kindergarten besucht, ist es wesentlich entspannter, wenn sich unbekannte Personen nähern. Hin und wieder flirtet man auch an der Supermarktkasse. Nur drei Wochen zuvor, schien es eine schwere Körperverletzung zu sein, das Rehlein auch nur anzuschauen. Abgesehen vom Sprachschatz, der sich rasant entwickelt, zeigen sich immer mehr neu erworbene Spiel- und Handlungsmodelle.
Sicher wird es nicht immer einfach sein. Ich sehe mein Rehlein jetzt 21 Stunden nicht. Morgens kann ich es nicht zur Verabschiedung wecken, weil ich so früh los muss. Und dann bin ich eben erst gegen 16:45 Uhr zuhause. Wir sind in der glücklichen Lage zwei wundervolle Omas zu haben, von denen eine nicht berufstätig und die andere im Kindergarten des Rehleins ist. Also viel Zeit für unsere kleine Maus! Zudem vertraue ich beiden total. Auch das Vertrauen in meinem Mann (und dies war vorher natürlich auch schon da) ist gewaltig gewachsen. So konnte ich die letzten Tage erleben, wie es auch wunderbar ohne mich morgens klappt. Auch das "Abgeben" im Kindergarten geht super. Er hat ja auch noch nie das Vertrauen vom Rehlein missbraucht, war immer verfügbar und eine stabile Größe in ihrem Leben.
Ich bin ganz schön stolz auf meine beiden Wichtigmenschen! Die sind ein gutes Team. Wir sind ein super gutes Team. Unsere kleine Familie ist in den zwei Jahren mit Kind zu einer Oase der Sicherheit geworden, ohne die ich mir ein Leben nicht verstellen kann. Ich freue mich auf alle weiteren Stationen und bin besonders gespannt, wie ich meine beiden Jobs und Rollen unter einen Hut bekomme...
Challenge accepted!
(Mama, ich übersetze: Herausforderung angenommen!) ;-)
Sonntag, 17. August 2014
2 Jahre Rehlein
Mein kleines Rehlein. In Superultraschallgeschwindigkeit bist du 2 Jahre alt geworden. Nachdem ich das erste Jahr noch begreifen konnte, stellt sich mein Verstand, bei dem Versuch das zweite zu erfassen, einfach quer. Wie konnte das so schnell passieren?!
Du bist heute zwei Jahre und drei Tage alt. 93 cm groß und 11,8 kg schwer. Du hast Schuhgröße 25/26 und ich kaufe nix mehr unter 98/104 Kleidergröße.
Wenn du rennst, bleibt mir immer noch ab und zu das Herz stehen, so wackelig erscheint mir dein Flitzemodus. Doch nur selten geht was schief. Klettern, rennen, balancieren und springen klappt alles super
Dein Wotschatz erweitert sich täglich und gerade jetzt, nach zwei Wochen Kindergarten, sind wir immer wieder platt, was für Redewendungen du verwendest.
Aktuelle Favoriten:
"Das darf doch nicht wahr sein!"
"Alter Schwede!"
"Ach du meine Güte!"
Grundsätzlich kannst, möchstest und weißt du alles, was Mama und Papa können, möchten und wissen.
Der große Trotzanfall lässt noch auf sich warten und bis jetzt zeigst du eine große Kooperationsbereitschaft.
Du gehst aufs große Klo, aber bis jetzt nur als Trockenübung. Schlafen und Essen...ganz ehrlich? Völlig unkompliziert. Da haben wir wohl einfach Glück gehabt! Du isst und trinkst selbstständig. Die Flasche abends habe ich vor ca zwei Monaten einfach weggelassen. Stattdessen abends noch einen Schluck Wasser aus dem coolen pinken Becher. Dies hat irgendwie gereicht, um dich zu überzeugen. Ja, auch hier einfach Glück gehabt ;-) Viel spannender ist es aber, wie sich dein Character entwickelt. Du singst oder summst sehr viel. Ich kann die, dir bekannten Melodien gut erkennen. Bücher sind nach wie vor wichtig für dich. So ließt du dir oder deiner Puppe regelmäßig etwas vor. Zuhören lohnt sich immer, denn das ist zuckersüß und zum Totlachen! Du hast die ersten Freundschaften geschlossen, die durch regelmäßige Kontakte wirklich von großer Bedeutung für dich sind. Ich sehe dies daran, dass du mit deinen Freunden am Spielhandy telefonierst, Geschichten über sie erfindest oder auch beim Gute Nachgebet an sie denkst. Du gehst für eine Zweijährige recht sorgsam mit deinen Spielsachen um. Spielst ganze Einkaufsscenarien nach und fährst gefühlte 100 mal am Tag mit deiner Puppe in den Urlaub. Bei all dem Spielzeug, das du angesammelt hast, spielst du im Moment doch am liebsten mit dem Papa "Eismaschine". Dabei setzt ihr euch vor die Heizung und du schraubst an dem Temperaturregler rum. Der ist Waschbecken und Maschine zusammen. Immer wieder geht die Eismaschine kaputt, damit der Papa sie reparieren kann. Er macht dabei spannende Reperaturgeräusche und du himmelst ihn an und bekommst gar nicht genug von diesem Spiel. Du verwendest im Spiel unterschiedliche Stimmlagen und schlüpfst schon in verschiedene Rollen. Wir konnten dir einen großen Fundus an Spielfähigkeiten mitgeben, die dich im Kindergarten sicher zu einer beliebten Spielpartnerin machen. Überhaupt beschäftigst du dich gerne alleine, kramst in deinen Sachen rum und quasselst non stop vor dich hin. Du hast viel Sinn für Humor und ich wiederhole die Gags nur zu gerne für dich immer und immer wieder, nur um deine Quitschelache zu hören.
Du magst es nicht, wenn dir fremde Leute in die Augen schauen. Ist dir irgendwie zu nah, denke ich. Doch nach einer kleinen Weile wirst du mutiger und begegnest allen offen und freundlich. Leider kommst du selten kuscheln, doch damit komme ich zurecht. Wir haben viele kleine Rituale, mit denen wir uns unsere Zuneigung zeigen. So wird sich abends vor dem Schlafengehen immer noch einmal gedrückt. Alle drei mit umschlungenden Armen. Dabei klopfst du uns mit einem weisen Gesichtsausdruck liebevoll auf die Schultern.
Mein Kind, mein Herz ist bis zum Rand gefüllt mit Liebe für dich. In manchen Momenten läuft es über und dann tut es ein wenig weh. So bist du mir am Freitag das erste Mal in die Arme gelaufen, als ich dich aus der Kita abgeholt habe. Dafür hattest du vorher wahrscheinlich keine Kopf. Dabei hast du laut gelacht und wir haben kurz alles um uns herum vergessen. Ich lerne gerade dich loszulassen...ein kleines Stück. Wenn ich sehe, wie du selbstständig die Welt eroberst und dir deine Freiräume erkämpfst, platze ich vor Stolz! Jeden Tag aufs neue glaube ich, dich nicht noch mehr lieben zu können, bis du mich im nächsten Moment eines besseren belehrst.
Mein Rehlein, meine Zaubermaus, mein Wunder, meine große Tochter. Ich wünsche dir und uns als Familie, dass du dich so entwickeln kannst, wie es deiner kleinen Seele am besten gefällt!
Du bist heute zwei Jahre und drei Tage alt. 93 cm groß und 11,8 kg schwer. Du hast Schuhgröße 25/26 und ich kaufe nix mehr unter 98/104 Kleidergröße.
Wenn du rennst, bleibt mir immer noch ab und zu das Herz stehen, so wackelig erscheint mir dein Flitzemodus. Doch nur selten geht was schief. Klettern, rennen, balancieren und springen klappt alles super
Dein Wotschatz erweitert sich täglich und gerade jetzt, nach zwei Wochen Kindergarten, sind wir immer wieder platt, was für Redewendungen du verwendest.
Aktuelle Favoriten:
"Das darf doch nicht wahr sein!"
"Alter Schwede!"
"Ach du meine Güte!"
Grundsätzlich kannst, möchstest und weißt du alles, was Mama und Papa können, möchten und wissen.
Der große Trotzanfall lässt noch auf sich warten und bis jetzt zeigst du eine große Kooperationsbereitschaft.
Du gehst aufs große Klo, aber bis jetzt nur als Trockenübung. Schlafen und Essen...ganz ehrlich? Völlig unkompliziert. Da haben wir wohl einfach Glück gehabt! Du isst und trinkst selbstständig. Die Flasche abends habe ich vor ca zwei Monaten einfach weggelassen. Stattdessen abends noch einen Schluck Wasser aus dem coolen pinken Becher. Dies hat irgendwie gereicht, um dich zu überzeugen. Ja, auch hier einfach Glück gehabt ;-) Viel spannender ist es aber, wie sich dein Character entwickelt. Du singst oder summst sehr viel. Ich kann die, dir bekannten Melodien gut erkennen. Bücher sind nach wie vor wichtig für dich. So ließt du dir oder deiner Puppe regelmäßig etwas vor. Zuhören lohnt sich immer, denn das ist zuckersüß und zum Totlachen! Du hast die ersten Freundschaften geschlossen, die durch regelmäßige Kontakte wirklich von großer Bedeutung für dich sind. Ich sehe dies daran, dass du mit deinen Freunden am Spielhandy telefonierst, Geschichten über sie erfindest oder auch beim Gute Nachgebet an sie denkst. Du gehst für eine Zweijährige recht sorgsam mit deinen Spielsachen um. Spielst ganze Einkaufsscenarien nach und fährst gefühlte 100 mal am Tag mit deiner Puppe in den Urlaub. Bei all dem Spielzeug, das du angesammelt hast, spielst du im Moment doch am liebsten mit dem Papa "Eismaschine". Dabei setzt ihr euch vor die Heizung und du schraubst an dem Temperaturregler rum. Der ist Waschbecken und Maschine zusammen. Immer wieder geht die Eismaschine kaputt, damit der Papa sie reparieren kann. Er macht dabei spannende Reperaturgeräusche und du himmelst ihn an und bekommst gar nicht genug von diesem Spiel. Du verwendest im Spiel unterschiedliche Stimmlagen und schlüpfst schon in verschiedene Rollen. Wir konnten dir einen großen Fundus an Spielfähigkeiten mitgeben, die dich im Kindergarten sicher zu einer beliebten Spielpartnerin machen. Überhaupt beschäftigst du dich gerne alleine, kramst in deinen Sachen rum und quasselst non stop vor dich hin. Du hast viel Sinn für Humor und ich wiederhole die Gags nur zu gerne für dich immer und immer wieder, nur um deine Quitschelache zu hören.
Du magst es nicht, wenn dir fremde Leute in die Augen schauen. Ist dir irgendwie zu nah, denke ich. Doch nach einer kleinen Weile wirst du mutiger und begegnest allen offen und freundlich. Leider kommst du selten kuscheln, doch damit komme ich zurecht. Wir haben viele kleine Rituale, mit denen wir uns unsere Zuneigung zeigen. So wird sich abends vor dem Schlafengehen immer noch einmal gedrückt. Alle drei mit umschlungenden Armen. Dabei klopfst du uns mit einem weisen Gesichtsausdruck liebevoll auf die Schultern.
Mein Kind, mein Herz ist bis zum Rand gefüllt mit Liebe für dich. In manchen Momenten läuft es über und dann tut es ein wenig weh. So bist du mir am Freitag das erste Mal in die Arme gelaufen, als ich dich aus der Kita abgeholt habe. Dafür hattest du vorher wahrscheinlich keine Kopf. Dabei hast du laut gelacht und wir haben kurz alles um uns herum vergessen. Ich lerne gerade dich loszulassen...ein kleines Stück. Wenn ich sehe, wie du selbstständig die Welt eroberst und dir deine Freiräume erkämpfst, platze ich vor Stolz! Jeden Tag aufs neue glaube ich, dich nicht noch mehr lieben zu können, bis du mich im nächsten Moment eines besseren belehrst.
Mein Rehlein, meine Zaubermaus, mein Wunder, meine große Tochter. Ich wünsche dir und uns als Familie, dass du dich so entwickeln kannst, wie es deiner kleinen Seele am besten gefällt!
Dienstag, 12. August 2014
Nur eine Mami
Ich habe mich richtig dolle auf`s Wochenende gefreut. Seit einer Woche gehen das Rehlein und ich nämlich morgens zur Eingewöhnung in den Kindergarten. Das ist toll und spannend, doch ich habe schon nach vier Tagen unsere Vormittagsrituale vermisst. Morgens habe ich es nicht an den Rechner geschafft, die gemeinsame Hunderunde musste bis mittags warten und es gab einfach nicht dieses Rumgeschlumpfe. Das bereitet uns schon mal etwas auf den harten Alltag vor, der bald beginnt.
Ich glaube, das letzte Mal habe ich mir so viele Gedanken gemacht, als die Geburt näherrückte. Ich kann vieles planen, doch am Ende muss ich mich einfach drauf einlassen und sehen was kommt. " Et kütt wie et kütt..." ist einfach nicht mein Lebensmotto, doch ich arbeite dran! Da mir gerade so viele Dinge im Kopf rumschwirren, habe ich auch nicht die Ruhe gefunden um zu schreiben. Dabei hat sich das Rehlein so sehr verändert! Es quasselt wie ein Wasserfall und hat ein wahres Elefantengedächnis. Es weiß auch, dass es bald Geburtstag hat und wünscht sich von der Mama einen großen Kuchen mit Streuseln und Sahne. Damit wäre das Kind zufrieden...doch ihr wisst ja wie die ersten Geburtstage laufen.
Bis jetzt klappt die Eingewöhnung ganz gut. Die Kita arbeitet nach dem Berliner Modell, welches wir auch in meiner Einrichtung anwenden. Kenn ich also. Dennoch, die Gefühle fahren Achterbahn. Das Rehlein hat heute z.B. geweint als ich gegangen bin, ließ sich aber von der Bezugserzieherin rasch beruhigen. Hat keine 20 Sek gedauert. Weiß ich, weil ich an der Ecke im Flur stand und alle meine Sinne aufs Hören konzentriert habe. Habe also nix gesehen, nix gerochen, nix gefühlt oder geschmeckt. Nur gehört, ob mein Kind sich beruhigt. Ich finde auch, sie könnte sich das herzzerreißende "Maaaaamiiiiiiii, meine Maaaammmmiiii" sparen! Leute, das macht mich fertig! Aber wie gesagt, sie spielt, lacht, kramt und hat dann auch Spaß. Fragt nicht nach mir, erobert eben jetzt eine Welt, in der ich nicht das Sagen habe. Und das ist auch gut so! Die Herzensfreundin vom Rehlein geht auch in ihre Gruppe. Das macht es für alle schöner! Für`s Rehlein und die Freundin, weil sie sich haben und das Sicherheit gibt und für mich und die Mama der Freundin, weil wir uns haben und geteiltes Leid ist eben halbes Leid. Es wartet sich eindeutig besser zu zweit. Morgen schauen wir wie das mit dem Mittagessen klappt. Für eine noch nicht ganz Zweijährige ist das am achten Tag super. Ich denke, dass alle Mamas und Papas auf der Welt, ob sie nun auf dem Flur warten oder gleich abdüsen, gerne Mäuschen spielen würden. Es fehlt der kurze Blick ins Kindergesicht, der einem sofort verrät. ob eben wirklich alles ok ist. Doch dies muss ich lernen auszuhalten. Mal sehen, wie ich morgen den Vormittag verbringe. Für dreieinhalb Stunden lohnt es sich schon nachhause zu fahren. Besser nicht in die Stadt...gehöre ich doch zu den sog. Stressshoppern, die gerne unnötige schöne Dinge kaufen, wenn sie nervös sind. Dreieinhalb Stunden freie Zeit...das muss ich, glaube ich, auch ersteinmal wieder lernen. Habe ich schon erwähnt, dass ich mich mittlerweile wirklich - und ich meine es wirklich ehrlich - wieder auf meine Arbeit freue? Nachdem ich das Rehlein so selbstständig und glücklich im Kindergarten sehe, beruhigen sich meine Gedanken. Ganz gespannt bin ich darauf mit einer neuen Rolle, nämlich die der Mutter, in meinem Job den Eltern zu begegnen. Ich habe an Autenzitität gewonnen und werde die Sorgen und Ängste der Eltern vielleicht intensiver oder einfach anders wahrnehmen.
Auf jeden Fall - und da möchte ich auch ehrlich sein - freue ich mich auf mein Gehalt! Welches ich natürlich sicher und vernünftig einsetzen werde *räusper*, nachdem ich mir neue Klamotten geshoppt habe!
Bis dahin bin ich einfach nur eine Mami, die im Flur der Kita sitzt und dank ihrer Muttergefühle, bei jedem Knatschen aus der Gruppe einen kleinen Herzinfakt bekommt.
Ich glaube, das letzte Mal habe ich mir so viele Gedanken gemacht, als die Geburt näherrückte. Ich kann vieles planen, doch am Ende muss ich mich einfach drauf einlassen und sehen was kommt. " Et kütt wie et kütt..." ist einfach nicht mein Lebensmotto, doch ich arbeite dran! Da mir gerade so viele Dinge im Kopf rumschwirren, habe ich auch nicht die Ruhe gefunden um zu schreiben. Dabei hat sich das Rehlein so sehr verändert! Es quasselt wie ein Wasserfall und hat ein wahres Elefantengedächnis. Es weiß auch, dass es bald Geburtstag hat und wünscht sich von der Mama einen großen Kuchen mit Streuseln und Sahne. Damit wäre das Kind zufrieden...doch ihr wisst ja wie die ersten Geburtstage laufen.
Bis jetzt klappt die Eingewöhnung ganz gut. Die Kita arbeitet nach dem Berliner Modell, welches wir auch in meiner Einrichtung anwenden. Kenn ich also. Dennoch, die Gefühle fahren Achterbahn. Das Rehlein hat heute z.B. geweint als ich gegangen bin, ließ sich aber von der Bezugserzieherin rasch beruhigen. Hat keine 20 Sek gedauert. Weiß ich, weil ich an der Ecke im Flur stand und alle meine Sinne aufs Hören konzentriert habe. Habe also nix gesehen, nix gerochen, nix gefühlt oder geschmeckt. Nur gehört, ob mein Kind sich beruhigt. Ich finde auch, sie könnte sich das herzzerreißende "Maaaaamiiiiiiii, meine Maaaammmmiiii" sparen! Leute, das macht mich fertig! Aber wie gesagt, sie spielt, lacht, kramt und hat dann auch Spaß. Fragt nicht nach mir, erobert eben jetzt eine Welt, in der ich nicht das Sagen habe. Und das ist auch gut so! Die Herzensfreundin vom Rehlein geht auch in ihre Gruppe. Das macht es für alle schöner! Für`s Rehlein und die Freundin, weil sie sich haben und das Sicherheit gibt und für mich und die Mama der Freundin, weil wir uns haben und geteiltes Leid ist eben halbes Leid. Es wartet sich eindeutig besser zu zweit. Morgen schauen wir wie das mit dem Mittagessen klappt. Für eine noch nicht ganz Zweijährige ist das am achten Tag super. Ich denke, dass alle Mamas und Papas auf der Welt, ob sie nun auf dem Flur warten oder gleich abdüsen, gerne Mäuschen spielen würden. Es fehlt der kurze Blick ins Kindergesicht, der einem sofort verrät. ob eben wirklich alles ok ist. Doch dies muss ich lernen auszuhalten. Mal sehen, wie ich morgen den Vormittag verbringe. Für dreieinhalb Stunden lohnt es sich schon nachhause zu fahren. Besser nicht in die Stadt...gehöre ich doch zu den sog. Stressshoppern, die gerne unnötige schöne Dinge kaufen, wenn sie nervös sind. Dreieinhalb Stunden freie Zeit...das muss ich, glaube ich, auch ersteinmal wieder lernen. Habe ich schon erwähnt, dass ich mich mittlerweile wirklich - und ich meine es wirklich ehrlich - wieder auf meine Arbeit freue? Nachdem ich das Rehlein so selbstständig und glücklich im Kindergarten sehe, beruhigen sich meine Gedanken. Ganz gespannt bin ich darauf mit einer neuen Rolle, nämlich die der Mutter, in meinem Job den Eltern zu begegnen. Ich habe an Autenzitität gewonnen und werde die Sorgen und Ängste der Eltern vielleicht intensiver oder einfach anders wahrnehmen.
Auf jeden Fall - und da möchte ich auch ehrlich sein - freue ich mich auf mein Gehalt! Welches ich natürlich sicher und vernünftig einsetzen werde *räusper*, nachdem ich mir neue Klamotten geshoppt habe!
Bis dahin bin ich einfach nur eine Mami, die im Flur der Kita sitzt und dank ihrer Muttergefühle, bei jedem Knatschen aus der Gruppe einen kleinen Herzinfakt bekommt.
Mittwoch, 7. Mai 2014
10 Cent
Jetzt muss ich Euch doch noch schnell vom gestrigen Abend berichten. Ich wickel das Rehlein auf der Wickelkommode. Plötzlich würgt dieses und ich sehe, wie sich ein 10 Cent Stück im Rachen des Rehleins befindet. Zack - umgedreht und kräftig auf den Rücken geklopft. Leider ohne Erfolgt. Nach drei Sekunden Würgen, die sich für mich wie Stunden angefühlt haben, atmet das Rehlein wieder normal und sagt im fröhlichen Ton : "Oh, Geld schluckt!"
Herrje, ich habe mich so sehr erschrocken! Wie zur Hölle kommt die an das Geld? Sie muss es in der Hand gehabt haben und dann ist es wohl ausversehen in ihren Mund gefallen...von oben eben als sie auf dem Rücken lag. Auf jeden Fall ist es jetzt im Rehlein. Mein erstes Gefühl war relativ entspannt. Hört man doch ständig von Kindern, die irgendwas verschlucken. Doch der Platzhirsch hat mich wahnsinnig gemacht! Ich wurde von ihm echt zusammengestaucht, wie denn das Geld da rumliegen kann usw. Ich habe dann verschiedene Leute angerufen, bis mir eine Kinderärtzin im Krankenhaus die Ruhe wiedergab. Da das Rehlein nicht gehustet hatte und auch keine Anziechen von Schmerzen zeigte, solle ich einfach den Windelinhalt die nächsten drei Tage checken und hoffen, dass es bis dahin wieder draußen ist. Obwohl ich mir ja denken konnte, dass das heute morgen noch nicht der Fall sein konnte, habe ich trotzdem das morgentliche Ergebnis gecheckt und ganz ehrlich...das ist wirklich nicht so schön. Mein Kind zu wickeln war noch nie unangenehm. Und alle Eltern kennen die unglaublichen Stinkbomben gerade in einer Krankheitsphase, doch darin rumzustockern ist nochmal ne andere Nummer. Jetzt futtert das Rehlein getrocknete Aprikosen und Äpfel und ich hoffe soooo sehr, dass sich das von alleine erledigt und wir nichts weiter unternehmen müssen. Schließlich kann sich eine Münze auch iregndwo in eine Falte legen und dann müsste sie operativ entfernt werden. Also bitte Daumendrücken! Jetzt warte ich noch auf den Rückruf des Kinderarztes, von dem ich mir auch nochmal die "Wartevorgehensweise" bestätigen lassen möchte. Dank Google weiß ich jetzt auch wirklich alle Fakten zum Thema und beobachte mein Kind auf Schritt und Tritt. Irgentwie bescheuert, als würde das Centstück plötzlich aus ihrem Mund fallen! Als ich meine Mutter und deren Freundin angerufen habe, haben mich übrigens beide unabhängig voneinander gefragt, ob ich denn nie Michel aus Lönneberger geschaut habe. Der hat wohl auch so einiges verschluckt. Ich möchte aber auch nicht erleben, wie mein Rehlein mit dem Kopf in einer Suppenschüssel steckenbleibt! Mannomann, da machste was mit!
Herrje, ich habe mich so sehr erschrocken! Wie zur Hölle kommt die an das Geld? Sie muss es in der Hand gehabt haben und dann ist es wohl ausversehen in ihren Mund gefallen...von oben eben als sie auf dem Rücken lag. Auf jeden Fall ist es jetzt im Rehlein. Mein erstes Gefühl war relativ entspannt. Hört man doch ständig von Kindern, die irgendwas verschlucken. Doch der Platzhirsch hat mich wahnsinnig gemacht! Ich wurde von ihm echt zusammengestaucht, wie denn das Geld da rumliegen kann usw. Ich habe dann verschiedene Leute angerufen, bis mir eine Kinderärtzin im Krankenhaus die Ruhe wiedergab. Da das Rehlein nicht gehustet hatte und auch keine Anziechen von Schmerzen zeigte, solle ich einfach den Windelinhalt die nächsten drei Tage checken und hoffen, dass es bis dahin wieder draußen ist. Obwohl ich mir ja denken konnte, dass das heute morgen noch nicht der Fall sein konnte, habe ich trotzdem das morgentliche Ergebnis gecheckt und ganz ehrlich...das ist wirklich nicht so schön. Mein Kind zu wickeln war noch nie unangenehm. Und alle Eltern kennen die unglaublichen Stinkbomben gerade in einer Krankheitsphase, doch darin rumzustockern ist nochmal ne andere Nummer. Jetzt futtert das Rehlein getrocknete Aprikosen und Äpfel und ich hoffe soooo sehr, dass sich das von alleine erledigt und wir nichts weiter unternehmen müssen. Schließlich kann sich eine Münze auch iregndwo in eine Falte legen und dann müsste sie operativ entfernt werden. Also bitte Daumendrücken! Jetzt warte ich noch auf den Rückruf des Kinderarztes, von dem ich mir auch nochmal die "Wartevorgehensweise" bestätigen lassen möchte. Dank Google weiß ich jetzt auch wirklich alle Fakten zum Thema und beobachte mein Kind auf Schritt und Tritt. Irgentwie bescheuert, als würde das Centstück plötzlich aus ihrem Mund fallen! Als ich meine Mutter und deren Freundin angerufen habe, haben mich übrigens beide unabhängig voneinander gefragt, ob ich denn nie Michel aus Lönneberger geschaut habe. Der hat wohl auch so einiges verschluckt. Ich möchte aber auch nicht erleben, wie mein Rehlein mit dem Kopf in einer Suppenschüssel steckenbleibt! Mannomann, da machste was mit!
♥ Holland ♥
- die Fahr war pippifax - drei Stunden
- die Anlage ist ein Traum, alles sehr gepflegt
- das Häuschen war auch super - mit Sauna, vier Schlafzimmern und Garten
- der Strand 3 min Fußweg
- ach...der Strand
- weltbeste Pommesbude an der Ecke
- Shoppingbedürfnis hätte bei voller Urlaubskasse voll befriedigt werden können
- auch mit mehreren Personen, findet sich für jeden etwas
Es ist also auch eine Überlegung wert, mal öfters im Jahr für ein langes Wochenende dorthin zu verschwinden um wieder aufzutanken. Ich habe jedesfalls jetzt schon wieder Sehnsucht und brauche kein exotisches Lieblingsurlaubsziel, wenn ich mir in drei Stunden die Sonne ins Gesicht scheinen lassen kann, während mich das Meer schon alleine mit seinem Anblick entspannt!
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